Der anbieterunabhängige Online-Dienst für Verbraucher.

Artikel vom 03.01.2017

Die eigene SCHUFA®*-Auskunft anfordern



Für Ratenkäufe, Telefonverträge, Kreditgeschäfte und selbst bei Vermietungen, wird vor der Unterzeichnung eines Kontrakts eine SCHUFA®*-Auskunft eingeholt. Diese Auskunft ist ein wichtiger Indikator für die finanzielle Situation und vermittelt den anfragenden Unternehmen die Zahlungsfähigkeit des Verbrauchers. Bei einer Ablehnung erfolgt oftmals keine Aufklärung über die Ursache. Daher sollten Verbraucher selbst wissen was in Ihrer SCHUFA®* steht.

Ohne SCHUFA®*-Klausel ist keine SCHUFA®*-Auskunft erlaubt

Ratengeschäfte oder Verträge in denen ein Unternehmen in Vorleistung geht, erhalten in vielen Fällen nur Verbraucher die kreditwürdig sind. Daher enthält jeder Antrag auch immer die sogenannte SCHUFA®*-Klausel. Erst mit der Unterschrift unter dieser Klausel ist das Unternehmen berechtigt eine SCHUFA®*-Auskunft einzuholen. Wird der Vertrag oder der Antrag auf Grund der SCHUFA®* abgelehnt erfolgt fast immer eine formlose Absage. Diese Absage kann sich schon wieder negativ auf die SCHUFA®* auswirken. Es ist daher von Vorteil wenn Verbraucher schon im Vorfeld wissen, was in ihrer SCHUFA®* steht. Eine Auskunft kann bei der SCHUFA®* Holding AG einmal jährlich kostenlos angefordert werden.

Die kostenlose SCHUFA®* erhalten Verbraucher schriftlich

Jeder Verbraucher hat das Recht, einmal jährlich eine Eigenauskunft bei der SCHUFA®* anzufordern. Dieses Recht ist im § 34 BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) geregelt. Nachdem der ausgefüllte Antrag bei der SCHUFA®* eingegangen ist, erhalten Verbraucher eine SCHUFA®*-Auskunft in Papierform.

Im Grunde besteht die Auskunft der kostenlosen SCHUFA®* nur aus drei Teilen

Innerhalb von sieben bis zehn Tagen erhalten Verbraucher einen Brief von der SCHUFA®*, der die aktuelle Auskunft beinhaltet. Allerdings sollte nicht zu viel erwartet werden. Die Auskunft besteht nur aus drei Seiten. Auf der ersten Seite sind die persönlichen Daten des Antragstellers inklusive der sogenannten SCHUFA®*-Datensatznummer aufgeführt. Die zweite Seite ist die eigentliche Auskunft. Auf dieser Seite werden sämtliche SCHUFA®*-Anfragen, Ratengeschäfte und schufarelevante Daten chronologisch aufgeführt. Kredite werden beispielsweise bis zu drei Jahre nach der Erledigung gespeichert. Am Ende der Seite befindet sich der Basis-Score. Je höher dieser Score ist, desto höher wird die Kreditwürdigkeit des Verbrauchers eingeschätzt. Als kreditwürdig gilt, wer einen Basis-Score zwischen 95 und 97,5 Prozent erreicht. Da die SCHUFA®* mit verschiedenen Scores arbeitet, enthält die dritte Seite der SCHUFA®*-Auskunft die relevanten Branchen-Scores. Diese Seite wird auch als die aktuelle Wahrscheinlichkeitsliste bezeichnet.

Je höher der Score-Wert ist, desto besser sind die Aussichten für Verbraucher

Die kostenlose SCHUFA®*-Auskunft ist dazu geeignet, um alle gepseicherten Daten sowie den Score zu erfahren. Wie die SCHUFA®* Ihre Scores berechnet ist immer noch geheim. Fest steht nur das sich die Algorithmen aus vielen persönlichen Daten und aus den Anfragen sowie den geschlossenen Verträgen zusammensetzen. Ein Score-Wert von 100 Prozent ist für den normalen Verbraucher üblicherweise nicht erreichbar.


Jetzt kostenlose Selbstauskunft online anfordern

» SCHUFA Holding AG Selbstauskunft

» infoscore Consumer Data GmbH Selbstauskunft

» CRIF Bürgel GmbH Selbstauskunft

» Creditreform Boniversum GmbH Selbstauskunft

» IHD Gesellschaft für Kredit- und Forderungsmanagement mbH Selbstauskunft

» Regis24 GmbH Selbstauskunft

» UNIVERSUM Inkasso GmbH Selbstauskunft

» informa HIS GmbH Selbstauskunft


Weitere Artikel

Geheimhaltungspraxis der SCHUFA bei Rechenmethoden - Klägerin aus Hessen zieht vor das Bundesverfassungsgericht
Mehr Transparenz beim SCHUFA-Scoring: Die Grünen fordern automatische Jahresauskünfte
Kfz-Versicherung: Keine Chance bei negativer Schufa?
Schufa Studie: Soloselbstständige und Kleinstunternehmer in Existenznot
Positiv und negativ: SCHUFA-Einträge sind weiterhin sehr vielschichtig
SCHUFA-Scoring diskrimierend?
Neuer Service: SCHUFA will Opfern von Identitätsdiebstahl helfen
Welche Daten speichert die Schufa eigentlich?
VG Darmstadt verbietet vorläufig bisherige Praxis von Wirtschaftsauskunftseien
Bankgeheimnis: Schufa will auf Konten zugreifen
AGB |  Datenschutz |  Hilfe |  Impressum |  Login |   | Preise  | Widerrufsbelehrung

** Eine Selbstauskunft enthält alle Daten im Sinne von Art. 15 DSGVO. Wir empfehlen, alle Inhalte die für den jeweiligen Zweck nicht relevant sind, zu schwärzen.

Selbstauskunft.com ist unabhängig und steht mit keinem der auf Selbstauskunft.com gelisteten Unternehmen in Verbindung. Alle aufgeführten Marken, Warenzeichen, Logos und Namen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die Nennung von Marken, Warenzeichen, Logos und Namen hat lediglich beschreibenden Charakter. Genannte Marken stehen in keinerlei Partnerschaft oder Kooperation zu Selbstauskunft.com.


* Marke/Kennzeichen eines Unternehmens, das weder in gesellschaftsrechtlicher noch sonstiger geschäftlicher Beziehung zur Progress Internet GmbH steht.