Artikel vom 03.11.2015

Fehlerfreie SCHUFA-Auskunft: Damit die neue Wohnung trotz Flüchtlingsstrom kein Wunschtraum bleibt



Der nach Deutschland fließende Flüchtlingsstrom beherrscht nicht nur die täglichen Nachrichtensendungen, er dürfte schon in Kürze erhebliche Auswirkungen auf das Alltagsleben der Bundesbürger haben. So wird freier Wohnraum angesichts des steigenden Bedarfes immer knapper. Wer eine neue Wohnung benötigt, sollte daher keine Zeit verlieren und so bald wie möglich alle notwendigen Maßnahmen für eine zügige Anmietung einleiten. Fast immer verlangen Makler oder Vermieter dabei neben einem Verdienstnachweis eine aktuelle SCHUFA-Auskunft. Damit die auch wirklich fehlerfrei ist, empfiehlt es sich dringend, den Datenbestand durch eine Selbstabfrage nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zu überprüfen. Auf diese Weise lässt sich viel Ärger und vor allem wertvolle Zeit sparen.


Vermieter und Makler verlangen fast immer eine SCHUFA-Auskunft

Wohnraum wird immer knapper. Allein in Berlin müssten im laufenden Jahr noch 50.000 neue Wohnungen fertiggestellt werden, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Nach Expertenschätzungen werden jedoch bis zum Jahresende vermutlich nicht einmal 7.000 Wohneinheiten bezugsfertig sein. Ein Trend, der auch 2016 und in den Folgejahren anhalten wird. Kein Wunder also, dass Experten mittlerweile bereits von einer handfesten Krise auf dem Wohnungsmarkt sprechen. Insbesondere für Studenten, Auszubildende oder Singles wird es in naher Zukunft daher immer schwieriger, angemessenen und bezahlbaren Wohnraum zu finden. Wenn Sie jetzt also auf der Suche nach einer neuen Wohnung sind, sollten Sie keine Zeit verlieren und sich so schnell wie möglich mit einem Makler in Verbindung setzen oder nach entsprechenden Inseraten in der Tageszeitung oder dem Internet Ausschau halten. Fast immer werden Sie dann im Zuge des Bewerberprozesses um Vorlage einer SCHUFA-Auskunft beziehungsweise um Zustimmung zur Einholung einer solchen gebeten. Der Hintergrund: Vermieter wollen Zahlungsausfälle vermeiden und sicher sein, ihre Wohnflächen ausschließlich zuverlässigen Personen zur Verfügung zu stellen. Wie gut, wenn die SCHUFA-Auskunft dann ein wahres Bild Ihrer Solvenz widerspiegelt und keine Fehler enthält, die sich zu Ihren Lasten auswirken könnten.


Eine kostenlose Selbstauskunft schafft Klarheit

Die Folgen einer negativen SCHUFA-Auskunft sind nicht selten weitreichend. Angefangen bei der Ablehnung eines Rechnungskaufs beim Online-Shopping über die Zurückweisung eines Finanzierungsgesuchs im Rahmen des Erwerbs eines Pkw bis hin zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung um einen neuen Arbeitsplatz sind viele Szenarien denkbar. Ebenso gehört auch die Verweigerung des begehrten Mietvertrages dazu. Wer tatsächlich und berechtigt Minus-Merkmale wegen schlechter Zahlungsmoral oder Insolvenz in seinem SCHUFA-Eintrag hat, kann hier kaum widersprechen und muss sich mit den Gegebenheiten arrangieren. Anders verhält es sich hingegen, wenn Sie sich in Sachen Finanzen nie etwas zu Schulden haben kommen lassen und nun verwundert und empört feststellen müssen, dass Sie auf vielerlei Weise abgestraft werden. Oft schafft in derartigen Situationen eines aufkommenden Verdachts hinsichtlich etwaiger Fehleintragungen bei der SCHUFA erst eine kostenlose Selbstauskunft nach § 34 BDSG Klarheit. Zögern Sie also nicht, eine solche Selbstauskunft einzuholen. Stellen Sie dabei fest, dass in dem zu Ihrer Person gespeicherten Datenbestand Fehler enthalten sind oder Löschfristen nicht beachtet wurden, können Sie so rasch reagieren und eine Korrektur einfordern. Auf diese Weise erhalten Sie oder Ihr zukünftiger Vermieter eine einwandfreie SCHUFA-Auskunft, die Ihre Bonität und Zuverlässigkeit beweist. Dem Einzug in Ihre neue Wohnung steht dann zumindest in dieser Hinsicht nichts mehr im Wege.

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