Wie kann ich eine kostenlose Datenauskunft nach DSGVO beantragen?
Auf Antrag kann jeder eine kostenlose Datenauskunft anfordern. Diese Auskunft, auch als Datenkopie nach Artikel 15 DSGVO bekannt, enthält alle über eine Person gespeicherten Daten bei der entsprechenden Bonitäts-Datenbank. Sie umfasst:
- Persönliche Daten wie Name, Adresse und Geburtsdatum
- Den Bonitäts-Score, der die statistische Wahrscheinlichkeit einer vertragsgemäßen Zahlung bewertet
- Informationen darüber, wer Daten über die Person abgefragt hat
- Den Zweck der Datenspeicherung
- Alle übermittelten Score-Werte der letzten zwölf Monate
Eine Auskunft nach Art. 15 DSGVO kann bei der Schufa Holding AG wie folgt beantragt werden:
- Per E-Mail an meineschufa@schufa.de
- Per Post an: SCHUFA Holding AG, Postfach 103441, 50474 Köln
- Per Fax an: 0611 9278-109
- Online über das offizielle Online-Formular (unter der Bezeichnung "Datenkopie")
Nach Antragseingang erteilt Ihnen die Stelle für gewöhnlich innerhalb von 14 Tagen kostenlos Auskunft über die zu Ihnen gespeicherten Einträge.
Bei welchen Bonitäts-Datenbanken kann ich mit Selbstauskunft.com eine kostenlose Auskunft anfordern?
Als unabhängiger Dienstleister können wir unseren Service für alle bekannten Bonitäts-Datenbanken in Deutschland anbieten. Mit dem leichtverständlichen Online-Formular von Selbstauskunft.com können Sie Ihren rechtswirksamen Antrag für die kostenlose Auskunft nach DSGVO bequem online erstellen, drucken oder sofort versenden. Unser Antrag wurde in Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten erarbeitet und entspricht der aktuellen Datenschutz-Grundverordnung. Am häufigsten wird unser Dienst verwendet, um einen Antrag auf kostenlose Auskunft an die Schufa zu übermitteln.
Welchen Vorteil habe ich, wenn ich mich bei Selbstauskunft.com registriere?
Die Berechnung Ihrer Bonität erfolgt in regelmäßigen Abständen auf Basis der zu Ihrer Person gespeicherten Daten. Für eine korrekte Bonitätsprüfung ist die Aktualität der Informationen essenziell. Falsche, veraltete oder unvollständige Daten können zu einer schlechten Bonität führen. Dies hat dann mitunter drastische Folgen: Vertragsabschlüsse werden abgelehnt, Kredite nicht gewährt oder Darlehen einfach gekündigt. Deswegen empfiehlt es sich, Ihre Daten regelmäßig auf eventuelle Fehler und Unstimmigkeiten zu überprüfen und den persönlichen Bonitäts-Score immer im Blick zu haben. Mit einem Konto bei Selbstauskunft.com können Sie sich Ihre kostenlose Datenauskunft regelmäßig zukommen lassen, sozusagen abonnieren. Sie bleiben dadurch auf dem aktuellen Stand, was über Sie gespeichert ist und wie Ihre Bonität eingeschätzt wird.
Was ist eine Bonitäts-Datenbank (Auskunftei)?
Die Bereitstellung von statistischen Wahrscheinlichkeitswerten zu Ihrer Bonität ist das Kerngeschäft von Auskunfteien wie der Schufa. Diese Bonitäts-Datenbanken sammeln Daten über das Zahlungsverhalten von Verbrauchern, werten diese aus und stellen sie auf Anfrage an Dritte (wie Banken oder Händler) zur Verfügung. Ob Kredit, Mietwohnung, Handyvertrag, Leasing oder beim Online-Shopping: Kaum ein Vertrag wird heutzutage ohne vorherige Abfrage Ihrer Daten bei einer der großen Auskunftsstellen abgeschlossen. Die bekanntesten Stellen in Deutschland sind Schufa, Creditreform, CRIF und Infoscore.
Was bedeutet Bonität und wie wird der Score berechnet?
Eines der wichtigsten Instrumente, mit denen diese Unternehmen arbeiten, ist der Bonitäts-Score. Dieser Score-Wert ist eine Kennzahl, die mit Hilfe eines mathematisch-statistischen Verfahrens aus Ihren gesammelten Daten errechnet wird. Er prognostiziert, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer vertragsgemäßen Zahlung ist. Je höher der Score-Wert, desto besser wird Ihre Bonität eingestuft. Seit dem Jahr 2026 basieren viele Scoring-Modelle, wie der neue Schufa-Score, nur noch auf wenigen, klar definierten Kriterien (z. B. Zahlungsstörungen, Alter von Bankverträgen oder Ratenkrediten) und werden als Punktwert ausgegeben.
Die aktuelle Risikoeinschätzung (nach dem neuen Punktesystem von 100 bis 999 Punkten) staffelt sich wie folgt:
| Score-Wert (Punkte) | Risikobewertung | Bedeutung für den Alltag |
|---|---|---|
| 776 - 999 Punkte | Hervorragende Bonität (Risiko ist sehr gering) |
Kredite, Verträge und Ratenkäufe werden in der Regel problemlos und zu sehr guten Konditionen gewährt. |
| 709 - 775 Punkte | Gute Bonität (Risiko ist überschaubar) |
Vertragsabschlüsse sind meist unproblematisch. Banken könnten jedoch Standard- statt Top-Zinsen anbieten. |
| 642 - 708 Punkte | Akzeptable Bonität (Risiko ist zufriedenstellend) |
Verträge sind möglich, jedoch können höhere Zinsen anfallen oder zusätzliche Sicherheiten (z. B. Bürgen) verlangt werden. |
| 100 - 641 Punkte | Erhöhtes Risiko (Bonität wird kritisch bewertet) |
Starke Einschränkungen im Alltag: Kreditkarten, Handyverträge oder Ratenkäufe werden oft abgelehnt. |
Wie erhalte ich einen möglichst guten Bonitäts-Score?
Um Ihre Bonität langfristig zu schützen oder zu verbessern, greifen unter den neuen Richtlinien besonders folgende Faktoren:
- Bezahlen Sie Rechnungen und Raten immer pünktlich und fristgerecht
- Begleichen Sie offene Forderungen oder Mahnungen so schnell wie möglich
- Halten Sie die Zahl Ihrer Girokonten und Kreditkarten auf das Nötigste beschränkt
- Vermeiden Sie das Aufnehmen vieler kleiner Ratenkredite
- Lange Vertragslaufzeiten bei Girokonten und Kreditkarten wirken sich oft positiv aus
- Rufen Sie regelmäßig Ihre kostenlose Auskunft nach Art. 15 DSGVO ab und lassen Sie fehlerhafte oder veraltete Einträge sofort löschen
Wie kann ich die kostenlose DSGVO-Auskunft für Vermieter, Arbeitgeber oder Banken verwenden?
Die kostenlose Datenauskunft nach Art. 15 DSGVO ist vollumfänglich als Bonitätsnachweis geeignet, da sie Ihre finanzielle Zuverlässigkeit belegt. Fakt ist: Es sind Ihre persönlichen Daten. Sie allein entscheiden, in welcher Form Sie diese weitergeben. Entscheidend ist die richtige Vorbereitung der Auskunft – je nachdem, ob Vermieter, Arbeitgeber oder eine Bank den Nachweis verlangt.
Exklusiv für Kunden von Selbstauskunft.com: Sie erhalten unser eBook "Schritt für Schritt: Die kostenlose Auskunft nach Art. 15 DSGVO als Bonitätsnachweis für Vermieter, Arbeitgeber & Banken" als PDF kostenlos dazu.
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