Artikel vom 30.07.2013

Schufa gründet die WirtschaftsWerkstatt für Jugendliche



Mit der eigens angelegten Finanzplattform WirtschaftsWerkstatt möchte die Schufa Jugendlichen den Umgang mit Geld und Finanzen näher bringen. In vier verschiedenen Kategorien, die in "Geld", "Daten", "Verträge" und "Konsum" unterteilt sind soll die junge Generation zudem wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und den sicheren Umgang mit Daten erlernen.

Auch in Schulen möchte die Schufa aktiv werden

Als sogenanntes Herzstück bezeichnet die Schufa den Lern- und Erfahrungsraum (ePortfolio). Hier sollen die Jugendlichen interaktiv agieren und ihre Schlüsselkompetenzen im Umgang mit Finanzen ausbauen. Dazu zählt die Schufa das eigene Beurteilungsvermögen, die Konfliktfähigkeit, die Eigenverantwortung und das Folgebewusstsein für selbst getroffene Entscheidungen. Das schon im Jahr 2006 begonnene Projekt "Schufa macht Schule" soll in die neue Internetplattform eingebunden und ausgebaut werden. Für Lehrer, die Schülern Finanz- und Geldwissen im Unterricht näher bringen möchten, hält die Webseite www.SCHUFAmachtSchule.de Unterrichtsmaterialien wie Themenhefte oder Unterlagen, die in Vertretungsstunden ausgegeben werden können, bereit.

Für den Vorsitzenden der Schufa-Holding spielt Finanzkompetenz eine wichtige Rolle

Sehr zufrieden und überzeugt von der WirtschaftsWerkstatt zeigt sich der Vorsitzende der Schufa Holding AG Michael Freitag: "Die Zielgruppe der Finanzplattform WirtschaftsWerkstatt sind Schüler und junge Erwachsene, die im Eintrittsalter zur Erwachsenen- und Wirtschaftswelt mit all ihren Chancen und Risiken stehen". Der Vorsitzende der Schufa Holding ist selbst Vater von fünf Kindern und merkt weiter an:" Der Umgang mit Geld ist letztendlich alles. Auch bei ihm zu Hause spielt die Finanzkompetenz eine sehr wichtige Rolle", und bezieht sich dabei auf den Umgang mit dem Internet und dem Taschengeld. Auch der hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch von der FDP zeigt sich von der Aufmachung der Internet-Plattform beeindruckt.

Die Schufa betreibt die Internetplattform nicht selbst

Der Betreiber der neuen Internetplattform ist allerdings ein Multimedia-Unternehmen aus Berlin. Die Helliwood media & education im Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e. V. wurde für dieses Projekt von der Schufa Holding AG verpflichtet. Das Unternehmen hat sich auf interaktive Lernsysteme spezialisiert und propagiert selbst, dass die Daten der Nutzer auf der neuen Plattform WirtschaftsWerkstatt sicher seien. Mit Artikeln, Slideshows und Videos möchte die Helliwood media & education den Jugendlichen Informationen über Konsum, Geld und das Vertragswesen im Namen der Schufa vermitteln. In den nächsten drei Jahren sollen Themenschwerpunkte wie beispielsweise Datenschutz und digitale Bezahlmethoden gesetzt werden. Die Schüler der Frankfurter Wöhlerschule dürfen die Internetplattform zum offiziellen Start ausprobieren.

Passend zum Thema:

Selbstauskunft & Wohnungssuche: Mieter dürfen manchmal lügen
Negative SCHUFA-Auskunft - viel Wege erschwert oder verbaut
Aktuelle Warnung der Verbraucherzentralen: Fallstricke beim Lesen der SCHUFA Selbstauskunft
SCHUFA - die Sache mit dem Geschäftsgeheimnis
Wohnungssuche: Bestellerprinzip macht Selbstauskunft zur informellen Pflicht
Marktrechtsexperte im Fernsehen klärt auf: Bonitätsprüfung durch Auskunfteien oft fehlerhaft
Dürfen Arbeitgeber eine Schufa-Auskunft einholen?
BKK fragt Schufa-Daten ab - Linke will Schufa stärker regulieren
Selbstauskunft: Polizist bekämpft Schufa
Obskure Abmahnpraktiken sorgen noch immer für Verunsicherung
AGB |  Datenschutz |  Hilfe |  Impressum |  Kontakt |  Login |  Nutzungsbedingungen  | Preise  | Rechtliches

Alle Angaben ohne Gewähr
*Alle Preise in Euro inkl. der jeweils geltenden gesetzl. MwSt. soweit diese anfällt
¹Die angegebenen Preise können sich seit der letzten Aktualisierung dieser Webseite verändert haben.
Selbstauskunft.com ist unabhängig und steht mit keiner Auskunftei in Verbindung