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Ratgeber SCHUFA-Auskunft - Alles zum Thema SCHUFA, SCHUFA Einträge, SCHUFA Auskunft und SCHUFA Score


Inhalt:


Was ist die SCHUFA?
Die Geschichte der SCHUFA
Wo die SCHUFA ihre Daten bezieht
Welche Daten sammelt und speichert die SCHUFA?
Welche Daten werden bei einer SCHUFA Auskunft übermittelt?
Selbstauskunft bei der Schufa einholen
Wie Sie einen SCHUFA Eintrag löschen oder korrigieren
Übersichtstabelle für Löschfristen Ihrer SCHUFA Einträge
Bei Streitfragen hilft der Ombudsmann
Der Unterschied zwischen Bonitätsauskunft und Datenübersicht
Positive und negative Einträge bei der SCHUFA Auskunft
Wie wird der SCHUFA Score berechnet?
Wie erreichen Sie einen möglichst hohen SCHUFA Score?
Wo der SCHUFA Score zum Einsatz kommt und welche Auswirkungen er hat
SCHUFA Score für verschiedene Branchen - Beispiel: Banken
Welche Alternativen haben Sie bei negativer SCHUFA Auskunft?
Sind Drohungen mit SCHUFA Eintrag rechtens?

Was ist die SCHUFA?


Die SCHUFA ist eine Auskunftei für die deutsche Wirtschaft mit Sitz in Wiesbaden. Anteile der Aktiengesellschaft sind im Besitz von Kredit- und Genossenschaftsbanken, Sparkassen und Privatbanken, Unternehmen aus dem Handel sowie verschiedenen Dienstleistern. Ihre Arbeit besteht darin, die angeschlossenen Vertragspartner über die Bonität von anderen Unternehmen und Privatpersonen aufzuklären. Der Begriff, "eine SCHUFA Auskunft einholen" dürfte den meisten Menschen hierzulande bekannt sein.

Laut eigener Aussage verfügt die SCHUFA über rund 800 Millionen Daten von 66,4 Millionen Bundesbürgern und 5,2 Millionen Unternehmen. Damit ist sie in Deutschland die führende Auskunftei. Jeden Jahr werden im Durchschnitt mehr als 127 Millionen Anfragen beantwortet, um die Kreditwürdigkeit von Firmen und Personen Daten zu überprüfen. In dieser Zahl sind auch knapp 2 Millionen Abfragen von Verbrauchern enthalten, die eine SCHUFA Auskunft über ihre eigenen Einträge anfordern. Das Unternehmen betont, dass von mehr als 90 Prozent der erfassten Personen ausschließlich positive Daten vorliegen und die Rückzahlung etwa von Konsumentenkrediten bei 97,5 Prozent der abgeschlossenen Verträge ohne Probleme über die Bühne geht. Die 750 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund145 Millionen Euro.


Die Geschichte der SCHUFA


Die offizielle Firmierung der Aktiengesellschaft ist heute SCHUFA Holding AG. Die Abkürzung steht für "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung", früher geführt als e.V. Ihre Ursprünge liegen in Berlin und gehen zurück bis in das Jahr 1927. Die Berliner Städtische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (BEWAG) begann in den 1920er Jahren damit, ihre Kunden neben Strom auch mit ratenfinanzierten Haushaltsgeräten zu beliefern. Diese Raten wurden zusammen mit der Stromrechnung bezahlt. Säumige Kunden konnten auf diesen Service nicht zurückgreifen.

Auf Grund des Erfolgs und der dabei gesammelten Kenntnisse und Erfahrungen gründeten Walter Meyer, ein leitender BEWAG-Mitarbeiter, sein Bruder und Rechtsanwalt Kurt Meyer sowie Robert Kauffmann, zu jener Zeit geschäftsführender Vorstand der BEWAG, die "Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung". In der Folgezeit entstanden im damaligen Deutschen Reich 13 Regionalgesellschaften, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik wiederbelebt wurden. Aus der Bundes-Schufa e.V. ging im Jahr 2000 die Schufa Holding AG hervor, die schließlich 2002 die Anteile der Regionalgesellschaften übernahm.


Wo die SCHUFA ihre Daten bezieht


Einen Teil ihrer Daten bezieht die SCHUFA selbst aus öffentlichen Quellen wie den Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte. Der Großteil stammt allerdings von Banken, Sparkassen und anderen Vertragspartnern. Sie haben im Zusammenhang mit einem Vertragsabschluss wahrscheinlich schon einmal eine so genannte SCHUFA-Klausel unterschrieben, mit der Sie die Weitergabe Ihrer Daten zustimmen. Da alle Informationen seit den 1970er Jahren elektronisch verarbeitet werden, fällt die Kartei unter die Regeln des 1977 verabschiedeten Bundesdatenschutzgesetzes. Seit einem Urteil des Bundesgerichtshofs von 1985 dürfen Daten nur weitergegeben werden, wenn der Kunde in der SCHUFA-Klausel explizit zustimmt.


Welche Daten sammelt und speichert die SCHUFA?


Basis sind Ihre Kontaktdaten wie Name, Vorname und eventueller Geburtsname, das Geschlecht, Geburtsdatum und -ort sowie die aktuelle Adresse und frühere Postanschriften. Weiterhin werden Informationen über abgeschlossene Geschäfte gesammelt. Dazu zählen Kontonummern und Kreditkartendaten, Kredit- und Leasingverträge, Telefonanschlüsse und Mobilfunkverträge, Kundenkonten bei Händlern, Versandhäusern und Online-Shops.

Gespeichert werden auch abweichendes Verhalten bei Zahlungen, also Mahnungen bei nichtbezahlten Rechnungen, diesbezügliche Gerichtsentscheidungen, Haftbefehle zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung oder über die Abgabe selbst, Kreditkartenmissbrauch nach einem ausgesprochenen Nutzungsverbot, private Insolvenzen bzw. deren Ablehnung und Einstellung mangels Masse, Anfragen sortiert nach Branchen und Konditionsabfragen. Die Höhe des jeweiligen Kontostandes und die Einkommensverhältnisse werden nicht gespeichert.

Mit speziellen Filtern werden aus diesen Angaben positve und negative Merkmale herausgefiltert und anschließend der SCHUFA Score ermittelt. Positiv wirken sich etwa die fristgerechte Rückzahlung von Krediten und andere erfolgreich abgewickelte Geschäfte aus, negativ eine Eidesstattliche Versicherung oder die Einziehung von Kreditkarten in Folge von Missbrauch.


Welche Daten werden bei einer SCHUFA Auskunft übermittelt?


Die Vertragspartner der SCHUFA sind in drei Kategorien eingeteilt. Sie erhalten unterschiedliche Datensätze, wenn Sie eine SCHUFA Auskunft anfordern.

- A-Vertragspartner sind alle Geldinstitute und Kreditkartenunternehmen, insgesamt rund 2.000. Sie erhalten die positiven und negativen Merkmale aus dem SCHUFA Score jedes Bürgers.

- In der Kategorie B-Vertragspartner sind die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen, Versandhändler und alle anderen Unternehmen versammelt, die Leistungen gegen einen Kredit anbieten. Diese Gruppe aus rund 2.500 Vertragspartnern erhält die Negativmerkmale.

- F-Vertragspartner sind Inkassounternehmen, die allerdings ausschließlich die Adressdaten von Bürgern und Firmen erhalten, aber keine Informationen zur Bonität.


Selbstauskunft bei der Schufa einholen


Jeder Bürger hat nach § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes das Recht, eine SCHUFA Auskunft über sich zu bekommen, die so genannte Selbstauskunft. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie können zum Beispiel direkt eine Geschäftsstelle aufsuchen und sich eine mündliche Auskunft einholen. Diese ist seit 2010 allerdings kostenpflichtig.

Der zweite Weg funktioniert schriftlich mit Hilfe des Antrags auf Auskunftserteilung gemäß § 34 BDSG, welcher eingesandt wird. Die Auskunftei muss Ihnen in diesem Fall einmal pro Jahr kostenlos eine SCHUFA Auskunft erteilen.

Weiterhin können Sie sich gegen Gebühr auf dem Online-Portal der SCHUFA für Verbraucher registrieren und eine schriftliche Selbstauskunft beantragen, die zeitlich unbefristet ist oder - ebenfalls kostenpflichtig - eine direkte Online-Einsicht verlangen. Für die Nutzung ist eine Registrierung per PostIdent-Verfahren erforderlich, um an die Zugangsdaten zu gelangen.


Wie Sie einen SCHUFA Eintrag löschen oder korrigieren


Offene Forderungen werden von der SCHUFA bei einer positiven Abwicklung in der Regel nach drei Jahren bzw. nach Ablauf des dritten Kalenderjahres gelöscht. Handelt es sich um Forderungen ohne Titulierung - also Vollstreckungsbescheid oder sonstiges Urteil - bis zu einer Summe von 2.000 Euro, geschieht die Löschung auf Verbraucherwunsch nach sechs Wochen, bei Minderjährigen umgehend nach der Begleichung. Die Daten von Bank- und Kreditkartenkonten und Konten bei (Versand-)Händlern werden erst nach der Auflösung des entsprechenen Kontos gelöscht.

Ein Problem bei der SCHUFA ist, dass sie sich allein auf das Sammeln von Daten konzentriert, die sie von ihren Vertragspartnern bekommt, ohne sie auf Richtigkeit oder Vollständigkeit zu überprüfen. Das bedeutet, sie ist abhängig von einer korrekten Versorgung mit Informationen durch die Partner. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Kartei eine zum Teil sehr hohe Fehlerquote aufwies. Studien und Untersuchungen des Bundesverbraucherschutzministeriums und der Stiftung Warentest haben viele unvollständige, veraltete oder sogar falsche Daten festgestellt.

Eigentlich sind die Vertragspartner verpflichtet, Änderungen innerhalb eines Monats an die SCHUFA zu melden, damit Negativmerkmale berichtigt werden können. Dies gilt für die Bezahlung einer offenen Forderung oder bei Löschung eines Kontos. Sollten Sie im Zuge einer SCHUFA Auskunft auf eine erledigte, aber nicht gelöschte Forderung stoßen, können Sie sich an das genannte Unternehmen wenden und um einen Erledigungsvermerk sowie dessen umgehende Weiterleitung bitten. Um sicher zu gehen, empfehlen Verbraucherschützer, den Vermerk auch selbst noch einmal an die SCHUFA zu senden. Musterschreiben für diesen Vorgang können Sie auf einschlägigen Seiten im Internet herunterladen.

Für Verbraucher können falsche oder ungelöschte Einträge sehr unangenehme Folgen haben. Ein Kredit wird nicht gewährt, Sie bekommen Probleme beim Einkauf oder werden bei der Wohnungssuche von potenziellen Vermietern umgehend aussortiert.


Übersichtstabelle für Löschfristen Ihrer SCHUFA Einträge


Hier noch einmal alle Löschfristen in einer tabellarischen Übersicht:

Kreditinformationen drei Jahre nach vollständiger Rückzahlung
Anfragen für Kredite zwölf Monate nach der Anfrage
Anfragen nach Kreditkonditionen zwölf Monate nach der Anfrage
Daten zu Bank- und Kreditkartenkonten nach der Auflösung des jeweiligen Kontos
Unternehmensanfragen spätestens nach zwölf Monaten; die Weitergabe an Vertragspartner ist nur innerhalb von zehn Tagen erlaubt
Infos über vertragsverletzendes Verhalten (Zahlungsverzug) drei volle Kalenderjahre bis zum 31. Dezember; handelt es sich um titulierte Forderungen, ist auch eine längere Speicherung erlaubt
Informationen aus dem Schuldnerverzeichnis beim Amtsgericht drei Jahre oder vorher, wenn eine Löschung durch das Amtsgericht nachgewiesen werden kann
Kundenkonten bei Unternehmen drei Jahre
Bürgschaften nach der Tilgung
falsche Daten jederzeit


Bei Streitfragen hilft der Ombudsmann


Bei Streitigkeiten mit der Auskunftei, etwa wenn sie einen Eintrag nicht berichtigen will, können sich Verbraucher an den Ombudsmann wenden. Vorausgehen muss allerdings ein direkter Kontakt mit dem Service-Center für private Kunden, um auf diesem Wege eine Klärung zu erreichen. Die Einschaltung des Ombudsmanns ist kostenfrei. Wenn sich herausstellt, dass Sie durch die SCHUFA Auskunft oder einen falschen SCHUFA Score einen Nachteil erlitten haben, kann er per Schiedsspruch für eine Richtigstellung sorgen. Beispielsweise hat er die Möglichkeit, bei dem Vertragspartner eine Prüfung von beanstandeten Meldungen zu erwirken und bei einer berechtigten Beschwerde den Datensatz korrigieren lassen.


Der Unterschied zwischen Bonitätsauskunft und Datenübersicht


Unter der Datenübersicht wird die SCHUFA Auskunft verstanden, die sich jeder Verbraucher einmal jährlich aushändigen lassen kann. Das Unternehmen präsentiert auf seiner Webseite an prominenter Stelle aber auch eine Bonitätsauskunft, wie sie etwa in Postbank-Filialen erhältlich ist. Letztere enthält weniger Informationen und ist nur gegen eine Gebühr abrufbar. Viele Vermieter nutzen diesen Service vor dem Abschluss eines Mietvertrags, um sich vor zahlungsschwachen Mietern zu schützen.


Der SCHUFA Score und seine Bedeutung


Eines der wichtigsten Instrumente, mit denen die Auskunftei arbeitet, ist der SCHUFA Score. Er wird aus Ihren gesammelten Daten mit einer speziellen Software errechnet und legt fest, wie hoch Ihre Kreditwürdigkeit ist. Je höher der SCHUFA Score, desto besser wird Ihre Bonität eingestuft. Das Ergebnis der Berechnung hängt von mehreren Faktoren ab. Die wichtigsten sind einerseits Ihre Vertragstreue bei der Rückzahlung von vereinbarten Raten, andererseits aber vor allem die Höhe Ihrer Kreditbelastungen sowie eventuelle Ausfälle in der Vergangenheit.

Wenn Sie eine SCHUFA Auskunft beantragen, können sie in dem entsprechenden Formular das Kästchen "Aktuelle Wahrscheinlichkeitswerte" ankreuzen oder anklicken, um Ihren SCHUFA Score zu erfahren.

Der SCHUFA Score - die so genannte SCHUFA Basisscore Tabelle - legt die Risikoeinschätzung wie folgt fest:

100 % - 97,5 % das Risiko ist sehr gering
97,5 % - 95 % das Risiko ist gering bis überschaubar
95 % - 90 % das Risiko ist zufrieden stellend bis leicht erhöht
90 % - 80 % das Risiko ist deutlich erhöht bis hoch
80 % - 50 % das Risiko ist sehr hoch
niedriger als 50% das Risiko wird als sehr kritisch angesehen


Positive und negative Einträge bei der SCHUFA Auskunft


Die SCHUFA bewertet alle Daten zu einem vertragsgemäßen Verhalten Ihrerseits als positiv. Die Informationen über Girokonten, Kredite und Kreditkarten, Mobilfunk- und Leasingverträge sowie Konten bei Versandhändlern weisen darauf hin, dass Sie als regelmäßiger Zahler das Vertrauen der jeweiligen Unternehmen und Geldinstitute genießen und Ihre Bonität anerkannt wird.

Negativ wirken sich gekündigte Kredite, Konten, Zahlungsverzögerungen und -ausfälle, Mahn- und Vollstreckungsverfahren, ungedeckte Schecks, Eidesstattliche Versicherungen und Einträge in Schuldnerverzeichnissen aus.


Wie wird der SCHUFA Score berechnet?


Diese Frage bleibt eins der Geheimnisse der SCHUFA, denn sie legt ihre Algorithmen nicht offen, was immer wieder zu Gerüchten führt. Bescheid wissen nur die Datenschutzbehörden und -beauftragten des Bundes und der Länder.

Es gibt beispielsweise Behauptungen, dass sich sozial schwierige oder sonstwie schlecht beurteilte Wohngegenden negativ auf den SCHUFA Score auswirken. Laut Aussage der Auskunftei werden Geodaten allerdings nur einbezogen, wenn es keine weiteren Daten zu einem Verbraucher gibt. Dies ist völlig legal und kaum zu beanstanden. Es gibt aber Verbraucherschützer, die davon ausgehen, dass der SCHUFA Score bei häufigen Wohnungs- und Ortswechseln negativer ausfällt.

Auch beim Thema Girokonten in Bezug auf die Berechnung des SCHUFA Score gibt es unterschiedliche Vermutungen. Wenn Sie über ein Konto verfügen, wird dies grundsätzlich positiv gewertet. Im Gegensatz dazu fehlen dem Unternehmen wichtige Daten, wenn Sie kein Konto besitzen - die Einstufung fällt dann schlechter aus. Wenn Sie sich mehrere Konten einrichten oder Kreditkarten ausstellen lassen, wirkt sich das nach Ansicht mancher Verbraucherschützer ebenfalls negativ aus, so paradox das auf den ersten Blick scheinen mag.

Positiv können sich auch ein hoher Rahmen für Ihren Dispositionskredit oder ein Leasingvertrag für ein teures Auto auswirken. Werden diese gewährt, erhöht das nach Einschätzung der SCHUFA Ihre wahrscheinliche Zahlungsfähigkeit.

Besondere Vorsicht ist bei Kreditanfragen geboten. Sollten Sie als Verbraucher bei mehreren Banken die Konditionen anfragen - eigentlich eine normale Vorgehensweise - und sich dann für die günstigste Variante entscheiden, kann die SCHUFA das dahingehend auslegen, dass die übrigen Anfragen abgelehnt wurden. Was sich wiederum negativ auf den SCHUFA Score auswirkt.

All diese Beispiele sind allerdings nur Vermutungen, die bis heute weder vollständig bestätigt noch dementiert wurden. Es lohnt sich deshalb, die kostenlose SCHUFA Auskunft über die eigenen Verhältnisse regelmäßig abzufragen und die Daten genau zu kontrollieren.


Wie erreichen Sie einen möglichst hohen SCHUFA Score?


Wenn Sie Ihren SCHUFA Score steigern möchten, gibt es ein paar einfache Maßnahmen, die hier zusammengefasst sind:

- Halten Sie die Zahl Ihrer Konten und Kreditkarten gering.
- Vermeiden Sie unnötige Kontowechsel.
- Lassen Sie sich von Ihrer Bank einen möglichst hohen Dispo-Rahmen einräumen.
- Vermeiden Sie die Nutzung von Teilzahlungsmöglichkeiten bei Ihrer Kreditkarte.
- Bezahlen Sie Ihre Rechnungen jederzeit fristgerecht.
- Rufen Sie regelmäßig die kostenlose SCHUFA Auskunft ab und prüfen Sie sie auf eventuelle Fehler und Unstimmigkeiten.


Wo der SCHUFA Score zum Einsatz kommt und welche Auswirkungen er hat


Sobald ein Vertragspartner - eine Bank, ein Versandunternehmen oder ein Mobilfunkanbieter - eine SCHUFA Auskunft über Sie anfordert, erhält er zusätzlich zur allgemeinen Bonitätsauskunft auch einen Branchenscore zugesandt. Sie können diese Übermittlung in schriftlicher Form sperren lassen, das ist Ihr gutes Recht. Andererseits kann sich dies wiederum negativ auswirken, wenn der Vertragspartner den Eindruck gewinnt, sie wollen etwas verheimlichen.

Der SCHUFA Score kann, wenn Sie zum Beispiel einen Kredit beantragen, Einfluss auf die Konditionen haben. Eine schlechte Wertung kann zu höheren Zinsen oder sogar zur Ablehnung Ihres Gesuchs führen. Bei Online Shops kann es passieren, dass Sie nicht auf Rechnung kaufen dürfen. Hier lässt sich aber per Vorauskasse oder Nachnahme leicht Abhilfe schaffen. Große Schwierigkeiten kann ein schlechter SCHUFA Score auslösen, wenn Sie eine neue Wohnung mieten wollen. Die Vermieter schauen heute sehr genau hin, wen Sie sich in ihr Eigentum holen und verzichten nur selten auf eine SCHUFA Auskunft. In manchen gewerblichen Branchen verlangt sogar der Arbeitgeber eine positive Bonitätsauskunft, um mögliche Korruptionsanfälligkeit zu überprüfen und zu verhindern.


SCHUFA Score für verschiedene Branchen - Beispiel: Banken


Der o.g. SCHUFA Score in Prozentangaben ist nicht das einzige Instrument, um die Bonität von Verbrauchern zu belegen. Die Auskunftei hat auch für bestimmte Branchen Scorewerte errechnet, die in Punkten dargestellt werden.

Die folgende Tabelle zeigt den aktuellen Score für Banken (Stand: Mai 2016). Der erste Buchstabe benennt die Ratingstufe, anschließend wird die Punktzahl angegeben, am Ende dann das Ausfallrisiko in Prozent:

A 662-999 0,85 %
B 564-661 1,69 %
C 517-563 2,46 %
D 467-516 3,13 %
E 410-466 4,16 %
F 341-409 5,51 %
G 247-340 8,03 %
H 177-246 12,17 %
I 137-176 16,21 %
K 111-136 19,76 %
L 77-110 23,96 %
M 1-76 34,75 %



Teil der SCHUFA Auskunft - eine Tabelle mit Wahrscheinlichkeitswerten


Wenn Sie eine SCHUFA Auskunft anfordern, erhalten Sie auch eine Tabelle mit Wahrscheinlichkeitswerten für verschiedene Branchen. Die Werte für Banken haben wir oben schon angeführt. Darüber hinaus gibt es diese Werte u.a. für den Handel, für Telefonanbieter, für Hypothekengeschäfte, Freiberufler, Kleingewerbe und Versandhandel. Die Tabelle enthält eine Ratingstufe, Scorewerte und die Erfüllungswahrscheinlichkeit sowie eine Risikobewertung bei den einzelnen Datenarten. Hier benutzt die SCHUFA folgende Symbole für die Risikobewertung:

für ein deutlich unterdurchschnittliches Risiko ++
- für ein unterdurchschnittliches Risiko +
für ein durchschnittliches Risiko o
für ein überdurchschnittliches Risiko -
für ein deutlich überdurchschnittliches Risiko--
für "nicht verwendet" n/v

Wichtiger als die Risikoeinstufung in der SCHUFA Auskunft ist aber die Bewertung am Ende der Tabelle unter "Bedeutung insgesamt". Hier werden alle Daten nochmal zusammengefasst interpretiert und benotet.


Welche Alternativen haben Sie bei negativer SCHUFA Auskunft?


Eine negative SCHUFA Auskunft muss nicht immer dramatische Auswirkungen haben. Aber Sie können auf jeden Fall davon ausgehen, dass Sie bei jedem wichtigen Vertragsabschluss schlechtere Karten haben als bei einem positiven SCHUFA Score. So kann es sein, dass ein Mobilfunkanbieter keinen Vertrag mit Laufzeit für ein Handy mit Ihnen abschließt und Sie auf ein Prepaid-Modell zurückgreifen müssen. Ähnliches gilt für Kreditkarten.

Wenn Sie einen größeren Kredit benötigen, Ihre Bank Ihnen auf Grund der SCHUFA Auskunft diesen aber verweigert, können Sie auf spezielle Angebote ausweichen, die auch bei negativem SCHUFA Score greifen. Allerdings sollten Sie besonders sorgfältig hinschauen und vor allem das Kleingedruckte studieren. Da die Anbieter ein größeres Risiko eingehen, verlangen sie auch zum Teil deutlich höhere Gebühren und Zinsen als ein "normales" Geldinstitut.

Eine weitere Möglichkeit ist die Kreditaufnahme bei anderen Privatpersonen. Auch in diesem Bereich gibt es mittlerweile Online-Plattformen, die den Kontakt zwischen Geldgebern und Kreditsuchenden herstellen. Nachweise über regelmäßiges Einkommen oder andere Sicherheiten sollten Sie in diesem Fall vorlegen können.


Lassen Sie sich nicht beirren - Drohungen mit SCHUFA Eintrag sind nicht rechtens


Die Drohung mit einem SCHUFA Eintrag für säumige Zahler ist nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht rechtens. In einem Verfahren zwischen dem Telekommunikationsanbieter Vodafone und der Verbraucherzentrale Hamburg ging es darum, dass Vodafone Kunden, die mit ihren Zahlungen im Rückstand waren, in Mahnungsschreiben mit einem Schufa Eintrag gedroht hatte. Nach dem Urteil des BGH habe das Unternehmen seine Klientel damit unverhältnismäßig unter Druck gesetzt und es versäumt, sie über ihre Rechte aufzuklären. Die Kunden könnten sich dadurch genötigt fühlen, eventuell auch unberechtigte Rechnungen ohne Widerspruch zu bezahlen.

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